Heidi Marie Wellmann´s BERUFUNGS-TALK mit: Susanne Hühn!

Heidi Marie Wellmann´s BERUFUNGS-TALK mit: Susanne Hühn!

HERZLICH WILLKOMMEN zu Heidi Marie Wellmann´s Berufungs-Talk 5 + 5 Fragen rund um die Berufung an Susanne Hühn, heute Mal in schriftlicher Form!

Susanne Hühn >>> Körper und Seele in Harmonie zu vereinen ist ihr Anliegen und das schon seit über 25 Jahren. Dabei geht sie ihren eigenen Weg als Forscherin des Bewusstseins und des Zusammenspiels zwischen Körper und Seele. Susanne: Wir können Psychologie, Körperbewusstsein und Spiritualiät nicht voneinander trennen, wenn wir harmonisch und glücklich leben wollen. Sie bietet spirituelle psychologische Lebensberatung und Meditationskurse an. Die Arbeit mit dem inneren Kind empfindet sie als ganz besonders hilfreich und wertvoll. Aus dem, was sie gelernt hat, entwickelte sie ihre eigenen Ansätze und Techniken. Anfang der Neunziger begann sie Romane zu schreiben, Ende der Neunziger kamen Sachbücher hinzu.

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Und hier sind nun meine 5 Fragen rund um die Berufung an Susanne Hühn! Lass Dich von Susanne´s klaren, praxisnahen Worten berühren und inspirieren, Deinen authentischen Weg zu gehen!

Ø Was verstehst Du unter Berufung?
Susanne´s Antwort >>> Das zu tun, was man am Besten kann und was einem in der Tiefe des Herzens am meisten berührt, eben das, wozu man auf die Erde gekommen ist, das, was man, egal wo man ist, sowieso immer tut, weil man gar nicht anders kann. Vorsicht: Die Berufung zu leben bedeutet nicht, dass man davon auch leben können muss! Meistens entwickeln die Menschen, die ihre Berufung leben, selbst den Weg, das zu tun, was sie tun wollen. Die Berufung ist das eine, doch der Ausdruck dieser Berufung kann sich wandeln und darf immer wieder überprüft werden. Bie mir ändert sich das, was ich nach aussen gebe, immer wieder, doch die Absicht, also die Berufung, ist immer die gleiche.

Ø Wie hast Du Deine Berufung, Dein Ding bzw. Lebensaufgabe gefunden / entdeckt / wahrgenommen?
Susanne´s Antwort >>> Ich habe schon immer gewusst, dass ich für andere da sein will, schon als 5 jährige sagte ich, ich will mal Menschen massieren. Ich bin Physiotherapeutin geworden und daraus hat sich alles entwickelt. Ich habe großes Glück, ich hab die Berufug im ersten Haus, deshalb fiel mir das leicht.

Ø Wie lebst Du Deine Berufung?
Susanne´s Antwort >>> Meine Berufung ist, den Weg zu mehr Bewusstsein zu ermöglichen, und vor allem das Schreiben, ich kann nicht “nicht ” schreiben, ich schreibe immer, egal, ob es einer lesen will oder nicht, weil ich das für mich selbst brauche. Dass unterdessen das, was ich für mich selbst brauche, auch das ist, was ich der Welt geben soll und dann auch noch das, wofür ich bezahlt werde, ist ein absoluter Segen. Doch der Ausdruck ändert sich immer wieder, es ist ein fließender Prozess, die Berufung zu leben und die Berufung kann sich auch ändern. Das zu überprüfen gehört zur Selbstverantwortung – stimmt es noch, was ich gebe oder ändert sich die Bestimmung?

Ø Was sind Deiner Meinung nach „Berufungskiller“ bzw. die größten Stolpersteine, Denkweisen, Verhaltensweise usw.?
Susanne´s Antwort >>> Der grösste Killer ist die Idee, die Berufung müsste ein Beruf sein und dann auch noch einer, von dem man leben sollte. Das ist wirklich in den seltensten Fällen so und darum geht es auch einfach nicht. Die Berufung zu leben bedeutet, erfüllt zu sein und das zu tun, wozu man auf der Erde ist. Es heißt nicht, dass man dafür bezahlt wird und dass man sonst nichts anderes zu tun braucht. Warum nicht? Weil du deine Berufung nicht frei entfalten kannst wenn du damit Geld verdienen musst, du bist einfach nicht frei, wirklich das zu tun, was dir in der Seele brennt, wenn du auf dem Markt damit bestehen willst. Ich setze Berufung mit Bestimmung gleich und die Bestimmung ist nun mal nicht zwingend eine Berufsbezeichnung. Nicht jeder Berufung eignet sich überhaupt zum Geldverdienen und zu einem Beruf. Was, wenn das Leben dich zur Mutter berufen hat, zu jemandem, der im Hintergrund agiert oder für andere Energien hält? Berufung bedeutet, du bist vom Leben zu etwas berufen. Das ist kein Job und es muss auch nicht finanziell erfolgreich sein, nur erfüllend. Ein anderer Killer ist die Idee: „Das machen doch schon so viele“. Vielleicht. Aber nicht mit deiner Energie. Das, was du siehst, ist auch nur der AUSDRUCK, nicht die Absicht. Die Berufung selbst ist eine Absicht, das, was durch dich kommen will. Lass dich nicht beeindrucken, nur weil andere ähnlich arbeiten wie du es willst. Sie geben womöglich dennoch etwas ganz anderes als du. Du hast diese Berufung ja geschenkt bekommen und kannst deshalb auch davon ausgehen, dass sie gebraucht wird. Aber du kannst nicht zwingend davon ausgehen, dass du nichts zusätzlich anderes machen sollst, verwechsle das bitte nicht!

Ø Welche Tipps rund um die Berufung möchtest Du an die Zuschauer weitergeben?
Susanne´s Antwort >>> Zunächst. Werde dir darüber klar, was deine Berufung eigentlich ist. Es ist eine Absicht, keine Berufsbezeichnung, das ist wichtig, sonst klebst du eventuell an einer Idee fest, obwohl du erst eine entwickeln solltest. Gib deiner Berufung Raum, öffne dein Denken, damit sie sich frei entfalten kann. Es ist keine Berufsbezeichnung, das kann ich nicht oft genug sagen. Erinnere dich, das, was du tust, ist neu und noch nie dagewesen, zumindest nicht auf deine Art. Deshalb suche nicht zu schnell nach einem Ausdruck für deine Berufung, sondern erlaube, dass sie sich entwickelt. Du kannst sehr wohl viele verschiedene Dinge zugleich machen und alle haben die gleiche Absicht, hinter allen steckt die gleiche Berufung! Und wenn du deine Berufung gefunden hast: mach, was du willst. Fang an. Mach es einfach. Du brauchst damit kein Geld zu verdienen. Mach es und versteck dich nicht hinter Selbstzweifeln, die doch nur bedeuten, nicht wirklich die Verantwortung für sich selbst übernehmen zu wollen. Jeder hat Zweifel und Ängste. Aber sie dürfen nicht die Handlungsgrundlage sein. Warte nicht, bis du keine Angst mehr hast, der Tag kommt nicht. Mach es dennoch. Und sorge für deine finanzielle Sicherheit, es ist keine gute Idee, von dem leben zu wollen, was man gerade aufbaut. Finanzielle Unsicherheit ist aber auch kein Grund, es nicht zu tun.

Teilnehmer-Fragen des Berufungs-Talk´s vom 17.03.15 an Susanne Hühn!

Ø Liebe Susanne, wie erkennst du persönlich, was Berufung ist und wie kann man dann gut davon leben?
Susanne´s Antwort >>> Das eine hat mit dem anderen wirklich nichts zu tun, das ist mir sehr wichtig, weil es dich lähmt. Du kannst nicht davon ausgehen, dass deine Berufung auch immer ein Beruf ist, es ist etwas, das du in der Tiefe liebst und das du unbedingt machen musst, um erfüllt zu sein, aber das heißt nicht, dass es ein Brotberuf ist! Manchmal würde das Geldverdienen müssen die Berufung sogar stören. Ich kenne sehr viele, die ihre Berufung leben und mit etwas anderem Geld verdienen, bei mir was das, auch sehr lange Zeit so.

Ø Was tue ich bei Berufungs-Entscheidungsschwierigkeiten?
Susanne´s Antwort >>> Das gibt es nicht, dann gilt sowohl als auch. Überprüfe, ob du zu feste Vorstellungen darüber hast, was eine Berufung sein muss. Nochmal: Deine Berufung ist KEINE Berufsbezeichnung!! Es ist immer ein Geflecht aus verschiedenen Dingen, die aber zusammen einen Unterton haben, ein gemeinsames Thema, eine Überschrift. Vielleicht gibt es diesen Beruf noch gar nicht und er entsteht erst durch dich, wenn es denn ein Beruf sein soll. Wie du deine Berufung in die Tat umsetzt, das kann verwirrend sein, aber die Berufung selbst ist eindeutig und vielschichtig zugleich.

Ø Ich möchte mich als Engelmedium selbständig machen, was ist mein erster Schritt?
Susanne´s Antwort >>> Das weiß ich nicht! Musst du davon leben? Hast du jemanden, der dich finanziert? Hast du einen Raum, in dem du das machen kannst? Bist du gut genug ausgebildet, um Menschen zu begleiten, die du nicht kennst? Was ist deine Absicht? Coaching, Therapie, Beratung, was für eine Art Medium bist du? Diese Fragen würde ich mir stellen, denn davon hängt der nächste Schritt ab. Wohin zieht es dich denn? Es ist immer sinnvoll, im kleinen Kreis zu beginnen und ihn langsam größer werden zu lassen.

Ø Woher kommen Susannes Inspirationen zu den wunderbaren Meditations-CD’s?
Susanne´s Antwort >>> Erstmal danke für die Wertschätzung. Früher aus eigener Not. Ich hatte ein eigenes Thema und dann schaute ich, was mir half. Ausserdem gebe ich sehr viele Einzelsitzungen und Seminare, da “channele ” ich dann die Energien. Meine Seelenenergie ist in erster Linie zur Engelwelt zugehörig und von dort bekomme ich die meisten Inspirationen. Ausserdem habe ich mich sehr innig mit Psychologie beschäftigt, mit Archetypen und mit Katathymen Bilderleben, so formt sich sehr schnell eine innere Reise.

Ø Kann Susanne ein aktuelles Buch über Aufstiegsprozess schreiben?
Susanne´s Antwort >>> Wenn ich das “soll”, dann wird es mich dazu rufen. Ich schreibe nichts, wenn es mich nicht ruft, das ist für mich Berufung. Ich habe mich meiner Seele verpflichtet, nur das zu schreiben, was durch mich geschrieben werden will und niemals “Spirituelle Auftragsarbeiten” zu erledigen.

Ø Berufung – rutscht man da einfach rein indem man seine Schritte geht – auch wenn sie ‘klein’ sind … ?
Susanne´s Antwort >>> Ich erlebe das nicht so. Ich erlebe es, dass es bewusste und mutige Schritte braucht und immer wieder die Entscheidung, Ängste und Selbstzweifel hinter sich zu lassen. Ausserdem begegnen dir auf dem Weg all deine Schatten. Ich hab manchmal das Gefühl, die Berufung zu leben ist die Karotte, die dir das Leben hinhält, damit du deinen Weg auch wirklich gehst. Ich habe mich immer wieder Existenzängsten gestellt und immer wieder losgelassen, wenn ich gespürt habe, mein Weg führt mich weiter. Kleine Schritte sind gut. Du wirst auch geführt. Aber diese kleinen Schritte sind manchmal sehr, sehr groß, keine Schritte, sondern Sprünge ins völlig Ungewisse. Willst du deine Berufung leben, dann zahlst du dafür einen Preis: Du kannst nicht mehr in der Vermeidung leben. Du wirst lebendiger, wacher, freier, damit aber eben auch in die radikale Selbstverantwortung gerufen. Berufung zu leben hat sehr viel mit Verantwortung und Mut zu tun und mit dem Loslassen von allem, was dich dran hindert, deine wahre Kraft in die Tat umzusetzen – besonders wirst du mit dem konfrontiert, was dich in dir selbst hindert. Das ist meistens die Scham, dich wahrhaftig mit dem zu zeigen, was du bist.

Ø Wie lange dauerte es bei Susanne, bis sie wirklich erfolgreich war?
Susanne´s Antwort >>> Was meint denn das, wirklich erfolgreich sein? Und bin ich das? Nein. Wenn ich wirklich erfolgreich wäre, dann könnte ich heilen. Du siehst, es ist eine Frage der Berufung und der Definition, was mit Erfolg gemeint ist. Ich bin sehr unerfolgreich, wenn es darum geht, was ich hier wirklich tun will. Zugleich bin ich sehr erfolgreich, weil ich genau das tue, was ich sehr liebe und wozu ich hier bin. Aber meine Arbeit hat nicht den Bruchteil der Wirkung, die ich mir in meiner Seele für die Welt ersehne. Wenn du meinst, wann ich davon leben konnte – nun, ich bin Physiotherapeutin und ich schreibe seit 1991 Bücher und gebe Seminare und Einzelsitzungen. Ich habe 2005 mit Physiotherapie aufgehört, ich bin also seit 25 Jahren auf diesem Weg.

HERZlichen Dank liebe Susanne Hühn für dieses Interview, Deine sehr klaren und inspirierenden Antworten.

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Mehr zu Susanne Hühn´s wunderbarem Wirken findest Du HIER auf Ihrer Seite!

Weiterführende Infos zum BERUFUNGS-TALK sowie weitere ganz wunderbare Persönlichkeiten, wie z. B Conny Koppers, Sabrina Fox, Sonja Ariel von Staden, Dr. Mara Stix, Stefan Hiene, Katharina und Thomas Nestelberger, Kerstin Werner, Daniela Hutter, Nicole Rupp, Simone Firlej findest DU HIER >>> Lass Dich von ihren Geschichten, Erfahrungen und Ideen inspirieren und anstecken!

HERZLiche Grüße
Heidi Marie Wellmann
Lebe Deine Berufung, entfalte Deine Lebensaufgabe/n und erfülle Deinen Seelenplan!

PS >>> Mein GESCHENK an DICH!
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